FDP beteiligt sich nicht an geplanter Veranstaltung in Naumburg
Der FDP-Kreisverband Burgenlandkreis wird sich nicht an der vom SPD-Ortsverband Naumburg geplanten Veranstaltung mit dem ehemaligen „Prinzen“-Sänger Sebastian Krumbiegel im Vorfeld der Landtagswahl beteiligen.
Der SPD-Ortsverband Naumburg hatte den FDP-Kreisverband im Vorfeld eingeladen, sich an der Veranstaltung zu beteiligen. Der Kreisvorstand der FDP hat sich nach Beratung einstimmig dafür entschieden, von einer Teilnahme abzusehen.
Im Mittelpunkt dieser Entscheidung steht nicht die Person des eingeladenen Gastes, sondern das eigenständige politische Profil der FDP. Gerade im Vorfeld einer Landtagswahl ist es uns wichtig, unsere liberalen Überzeugungen klar und erkennbar zu vertreten.
Der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Maximilian Gludau sowie der FDP-Direktkandidat im Wahlkreis Naumburg und stellvertretende Kreisvorsitzende Gunnar Blache erklären dazu:
„Wir haben großen Respekt vor unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Perspektiven. Gleichzeitig ist es uns als FDP wichtig, unser eigenes Profil sichtbar zu halten. Liberal zu sein bedeutet für uns, Freiheit und Eigenverantwortung zu stärken, wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Verantwortung zu verbinden und den Menschen möglichst viel Raum für eigene Entscheidungen zu geben. Für diese Überzeugungen wollen wir im Landtagswahlkampf werben.“
Die FDP möchte deshalb den Wahlkampf nutzen, um über ihre eigenen Ideen und Lösungen für Sachsen-Anhalt ins Gespräch zu kommen. Dazu gehören aus Sicht der Liberalen insbesondere bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen und Selbstständige, eine leistungsfähige Bildung, weniger Bürokratie, moderne Infrastruktur und eine Politik, die den Menschen Vertrauen und Verantwortung zutraut.
„Wir wollen mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen und dabei auch unterschiedliche politische Auffassungen aushalten. Gleichzeitig halten wir es für richtig, bei gemeinsamen Veranstaltungen darauf zu achten, dass die jeweiligen politischen Profile erkennbar bleiben“, so Gludau und Blache.
Die Entscheidung gegen eine Teilnahme an der konkreten Veranstaltung ist daher keine Absage an den politischen Dialog. Im Gegenteil: Die FDP wird sich mit eigenen Veranstaltungen und Formaten aktiv in den Landtagswahlkampf einbringen und für ihre liberalen Ideen werben.