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FDP schaut optimistisch nach vorn und nimmt klar Stellung

Der FDP-Kreisverband Burgenlandkreis traf sich am 11.04.2026 im Hotel „Schöne Aussicht“ in Weißenfels zu seinem ordentlichen Kreisparteitag. Maximilian Gludau konnte Adolf Ernst, dem langjährigen Bürgermeister von Bad Bibra sowie ehemaligen Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten, zu seinem 60-jährigen Parteijubiläum gratulieren. In Abwesenheit wurden für jeweils 25 Jahre Parteimitgliedschaft mit der bronzenen Theodor-Heuss-Medaille Diana Tigges, Karl-Jürgen Tigges und Martin Bertling, der langjährige Bürgermister von Freyburg, geehrt.
Gludau wies in seinem Rechenschaftsbericht als Kreisvorsitzender auf die gute Arbeit des Kreisverbandes hin. Er ging auf die aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene ein und bekräftigte seine Unterstützung für die Kandidatur von Wolfgang Kubicki. „Wolfgang Kubicki kann zuspitzen und wieder deutlich machen, warum es uns Liberale unbedingt in den Parlamenten braucht. Genau auf diese Sichtbarkeit kommt es in der aktuellen Situation an“, so der Kreisvorsitzende. Er ging in seinem Rechenschaftsbericht auch auf die neuesten Entwicklungen im Rettungswesen und den Erhalt der beiden Rettungshubschrauber am Standort Halle-Oppin ein. „Von dieser Entscheidung profitiert jede Bürgerin und jeder Bürger im Süden Sachsen-Anhalts. Auch für den Burgenlandkreis war diese Entscheidung wichtig. Genau deshalb habe ich mich stark und aktiv für den Erhalt der beiden Rettungshubschrauber am Standort Halle Oppin eingesetzt.“, erklärte Gludau.
Auch für den Kreisverband gab es eine Entscheidung: Nachdem Christine Frick aus Hohenmölsen als Beisitzerin im Kreisvorstand kommissarisch das Amt der Schatzmeisterin übernommen hatte, wurde sie nun einstimmig in dieses Amt gewählt. Insgesamt schauen die Freien Demokraten im Burgenlandkreis positiv in die Zukunft und hauptsächlich auf den anstehenden Landtagswahlkampf in diesem Jahr. Maximilian Gludau sagt abschließend: „Dieser Wahlkampf bietet uns die Chance zu zeigen, was in unserem Kreisverband steckt und welches Potential für die Liberalen im Burgenlandkreis vorhanden ist.“

FDP läutet Wahljahr ein

Bereits zum 32. Mal luden der FDP-Kreisverband Burgenlandkreis und der FDP-Ortsverband Weißenfels/Lützen/Hohenmölsen gemeinsam zum Dreikönigstreffen ein. Damit ist es das Dreikönigstreffen der Liberalen in Sachsen-Anhalt mit der längsten durchgehenden Tradition. Auch in diesem Jahr zeigte die große und parteiübergreifende Resonanz, dass mit diesem Treffen das politische Jahr im Burgenlandkreis eingeläutet wird. Als diesjähriger Gastredner konnte Dr. Marcus Faber, der ehemalige Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, begrüßt werden. Er sprach über die aktuellen außenpolitischen Herausforderungen und ging auf die gesamtgesellschaftliche Stimmung in Deutschland ein. Davor begrüßten der FDP-Ortsvorsitzende Eberhard Scheuer und der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Maximilian Gludau gemeinsam die Gäste. Während Scheuer formal begrüßte, übernahm Gludau die politische Einstimmung. Er sprach im Rückblick von einem schwierigen Jahr 2025 für die Liberalen, das jedoch auch die Möglichkeit für einen personellen Neuanfang und einer inhaltlichen Neujustierung bot, was Liberalismus im 21. Jahrhundert bedeutet. Im Hinblick auf die Landtagswahl 2026 sprach der Landtagsabgeordnete von einer Richtungswahl von noch nie dagewesener Tragweite. Sachsen-Anhalt dürfe nicht zum Experimentierfeld extremer Politik werden. Im Anschluss daran richtete der Weißenfelser Oberbürgermeister Martin Papke ein Grußwort an die Anwesenden. Danach klang das 32. Dreikönigstreffen mit politischen Gesprächen bei einem Imbiss und Kaffee aus.

FDP-Politiker besuchen heimisches Logistikunternehmen

Der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Maximilian Gludau besuchte gemeinsam mit Moritz Eichelmann, dem Direktkandidaten der Liberalen zur anstehenden Bundestagswahl, das Unternehmen Händler und Schneider in Zorbau. Mit 40 Mitarbeitern an drei Standorten ist das familiengeführte Unternehmen, das seit 75 Jahren besteht, eine feste Größe in der Logistikbranche des südlichen Sachsen-Anhalts. Aktuell bildet das Unternehmen auch fünf Auszubildende aus. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer Jörg Schneider bekamen die FDP-Politiker einen Einblick in die aktuelle Situation und die anstehenden Herausforderungen der Logistikbranche. Eine Bitte des Geschäftsführers war hauptsächlich, dass den Unternehmen von Seiten der Politik mehr Vertrauen entgegengebracht und die Bürokratie abgebaut wird. Da Jörg Schneider auch als Kommunalpolitiker aktiv ist, waren selbstverständlich auch kommunale Themen auf der Tagesordnung des Austausches.
Maximilian Gludau, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, teilt zu diesem Termin mit: „Mir ist der Einblick in die Praxis immer ein wichtiges Anliegen. Wir sahen wieder einmal, dass wir die Unternehmen von Fesseln befreien müssen. Erste Schritte sind von der Landesregierung bereits gemacht worden. Als FDP bleiben wir bei diesem Thema aber weiter aktiv.“
Moritz Eichelmann sagt: „Es war für mich im Wahlkampf ein hilfreicher Austausch. Wir müssen den Unternehmen mehr Vertrauen entgegenbringen und zeigen, dass mutige und innovative Unternehmer bei uns die Chance zur Entfaltung bekommen. Dafür möchte ich mich einsetzen!“
Auf dem Foto von links nach rechts: Moritz Eichelmann, Jörg Schneider, Maximilian Gludau