Bereits zum 32. Mal luden der FDP-Kreisverband Burgenlandkreis und der FDP-Ortsverband Weißenfels/Lützen/Hohenmölsen gemeinsam zum Dreikönigstreffen ein. Damit ist es das Dreikönigstreffen der Liberalen in Sachsen-Anhalt mit der längsten durchgehenden Tradition. Auch in diesem Jahr zeigte die große und parteiübergreifende Resonanz, dass mit diesem Treffen das politische Jahr im Burgenlandkreis eingeläutet wird. Als diesjähriger Gastredner konnte Dr. Marcus Faber, der ehemalige Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, begrüßt werden. Er sprach über die aktuellen außenpolitischen Herausforderungen und ging auf die gesamtgesellschaftliche Stimmung in Deutschland ein. Davor begrüßten der FDP-Ortsvorsitzende Eberhard Scheuer und der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Maximilian Gludau gemeinsam die Gäste. Während Scheuer formal begrüßte, übernahm Gludau die politische Einstimmung. Er sprach im Rückblick von einem schwierigen Jahr 2025 für die Liberalen, das jedoch auch die Möglichkeit für einen personellen Neuanfang und einer inhaltlichen Neujustierung bot, was Liberalismus im 21. Jahrhundert bedeutet. Im Hinblick auf die Landtagswahl 2026 sprach der Landtagsabgeordnete von einer Richtungswahl von noch nie dagewesener Tragweite. Sachsen-Anhalt dürfe nicht zum Experimentierfeld extremer Politik werden. Im Anschluss daran richtete der Weißenfelser Oberbürgermeister Martin Papke ein Grußwort an die Anwesenden. Danach klang das 32. Dreikönigstreffen mit politischen Gesprächen bei einem Imbiss und Kaffee aus.